Detektivausbildung


Das Fehlen einer staatlich regulierten und lizensierten Ausbildung für Detektive ist nicht nur ein deutsches, sondern ein internationales Problem. In nahezu allen westlichen Staaten ist die Ausübung des Detektivberufs an keinerlei Ausbildungsnachweise geknüpft. Die Folge ist allzu offensichtlich: unseriöse Anbieter überfluten den Markt, das Angebot an qualifizierten Fachkräften ist gering. Bislang konnte dieses Manko leidlich ausgeglichen werden durch die alte Garde von studierten Kriminalisten aus den Polizei-Dienststellen vor allem der ehemaligen DDR, die sich nach dem Ausscheiden aus dem Staatsdienst selbständig gemacht haben. Doch seit der Abschaffung des Kriminalistik-Studiums in der Bundesrepublik mangelt es nicht nur den staatlichen Organen an kriminalistischer Kompetenz, auch der qualifizierte Detektiv-Nachwuchs ist nahezu ausgestorben.

 

Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, mühten sich in der Vergangenheit mehrere private Institutionen um die Ausbildung angehender Detektive. Viele von ihnen orientierten sich schnell wieder um. Jene allerdings, deren Ausbildungspläne den Anforderungen der IHK gerecht wurden, halten sich bis heute erfolgreich über Wasser. Namentlich sind dies die ZAD im Fernstudium und die SAB im Vollzeit-Unterricht vor Ort in Berlin. Doch die Ausbildung ist und bleibt teuer, weshalb sich Interessenten um Beschäftigungsmöglichkeiten während der Ausbildungszeit mühen. Detekteien scheinen dafür die besten Arbeitgeber zu sein. Allerdings gestaltet sich die Beschäftigung eines nicht-ausgebildeten, zeitlich an die Ausbildungszeiten gebundenen Detektivs für jede seriöse Detektei schwierig. Denn Kompetenzen und Erfahrungen müssen erst noch erlangt werden, die Berufsausübung erfordert zudem absolute zeitliche Flexibilität und ständige Bereitschaft. Die Kurtz Detektei Leipzig muss aus diesen Gründen davon absehen, angehende Detektive zu beschäftigen.


Ein paar wenige deutsche Detekteien, deren Namen wir hier nicht nennen möchten, werben zwar damit, Berufsanfängern nicht nur ein Arbeitsverhältnis zu bieten, sondern sogar sämtliche Ausbildungskosten zu übernehmen. Doch das finanzielle Risiko befindet sich in einer Größenordnung, das diese Angebote höchst fragwürdig erscheinen lässt. Aufgrund dessen hat es die Kurtz Detektei Leipzig unternommen, diese Angebote anonym zu prüfen mit dem Ergebnis, dass sämtliche Anfragen unbeantwortet blieben. Auf Nachhaken stellte sich heraus, dass die Angebote nur auf dem Papier existieren. Wir warnen alle Interessenten daher, sich von solchen Lockrufen etwas zu versprechen.

 

Sollten Sie allerdings erfolgreicher IHK-Absolvent sein, bieten wir Ihnen gerne Berufseinstiegsmöglichkeiten – zunächst an der "kurzen Leine", versteht sich. Bei nachgewiesener Eignung ließe sich selbstredend über ein andauerndes Beschäftigungsverhältnis mit erhöhten Kompetenzen sprechen.

 

Um sich einen Überblick über den Alltag des Detektivs zu verschaffen und auf diesem Wege gegebenenfalls zu überprüfen, ob sich für Sie die finanzielle und zeitliche Belastung einer IHK-zertifizierten Detektivausbildung lohnen könnte, empfehlen wir die Schnüfflerfibel des sehr geschätzten Kollegen Schrauwers, der selbst zu den zahlreichen Ausbildern von Patrick Kurtz zählt.

 

Wir bitten, davon abzusehen, unsere persönliche Beratung in Sachen Ausbildung zu suchen. Für kurze Nachfragen oder Tipps steht Ihnen Patrick Kurtz zwar gern zur Verfügung, eine umfassende Beratung lassen seine zeitlichen Kapazitäten allerdings nicht zu.

 

Dennoch hoffen wir auf eine Zunahme des Fachkräfte-Angebots und freuen uns auf aufstrebenden Nachwuchs in unserem Gewerbe, um das medial teils angekratzte Bild deutscher Detektive allmählich wieder in einem besseren Lichte erstrahlen sehen zu können.